... schätze ich doch am meisten - die interessanten

Zeile aus "die interessanten" von den Sternen.

Ich veröffentliche auf diesem Weblog meine Texte, wobei es sich hauptsächlich um Lyrik und kurze Prosastücke, aber auch alltägliche Beobachtungen handelt. Zur Vorgeschichte gibt zu sagen, dass ich fast vier Jahre lang Mitglied im Literaturforum Leselupe gewesen bin. Von einem Tag auf den anderen wurde mein account dort gelöscht. Da ich nicht noch einmal in die Verlegenheit kommen möchte, plötzlich ohne ein Zuhause im Internet dazustehen, habe ich beschlossen, mir was Eigenes zu basteln. Gleichzeitig bin ich Mitglied im noch relativ frischen Literaturforum Literarchie.

Mal sehen, was sich ergibt.
denschie/Daniela Probadnick



edit: Vielen Dank an virago/Melusine von Creative Imperfection für die nette Hilfe bei der Verbesserung des Layouts!







Fast Car


Fraglos habe ich mich
der schlichten Logik des Seins
hingegeben
als ich zurück in den Fluss sprang
Der flüsterte:
Ach, es ist Alles
Alles
so leicht
Und du stehst dort am Ufer
mein Verführer
mein Prinz
auf Wiedersehen!
Ich muss dem Duft der Hyazinthen nach
Wünsch mir Glück
ich weine nicht
ich bin heil geblieben
Habibi
Gott ist groß
das weißt du doch


alexander timoshenko - 03.04.2007 11:30

also wenn man es genau nimmt. das ist ein Text, der Tiefes offenbart oder inne hält, versucht auszucheffrieren. Die Schwierigkeit darin ist die "Leichtigkeit", dieser Alles so leicht Fluss, verführt zum "schnellen lesen" . Meine Empfehlung, wenn du noch etwas mehr Wortwendungen, Verdichtungen, Unmittelbares schreibst, wo man hängen bleiben muss, weil man es nicht versteht oder ähnliches. Mir gefällt die Sprache und die Klangform.
Gruß Timo

denschie - 04.04.2007 16:54

fließend

hallo timo,
danke für deine auseinandersetzung.
deine leseperspektive kann ich gut verstehen, ich habe selbst auch schon gedacht: mensch, das gedicht liest sich so runter. es hat keine höhen und keine tiefen, es ist einfach. jemand hat es mal als "gutes fast food" oder so ähnlich bezeichnet.
vielleicht ist das so mit diesen scheinbar so einfachen wahrheiten (denn um eine solche handelt es sich für mich): leicht konsumierbar, aber eigentlich doch sehr schwierig. denn wem gelingt es schon, wie hier am beispiel, eine liebe einfach so hinter sich zu lassen? das ist ein verarbeitungsansatz, aber doch nicht wirklich eine liebesverkummerte einstellung.
lg, denschie
alexander timoshenko - 05.04.2007 11:21

was mir jetzt nach großerem "inter-esse" auffällt. ist die Sinnlichkeit, die in der Sinngebung nicht untergeht. Von diesem Standpunkt des Verstehens, ist dieses Gedicht geglückt.
Grüße Timo

denschie - 10.04.2007 21:59

hallo timo,
ich musste einen moment über deinen kommentar nachdenken. nun glaube ich zu verstehen, was du meinst bzw. habe einen zugang dazu gefunden. ich danke dir!
lg, denschie

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wortmeer - 01.10.2007 19:14

Ein viel weniger lyrisches "Ich bin" ...

Geboren am 30. Juli 1980 in Rahden (OWL) lebe und studiere ich seit knapp sieben Jahren in Bielefeld.

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